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Herzlich willkommen

 

 

Auf den Spuren zum nachhaltigen Leben im Blauen Ländchen

 

Lahmende Zugtiere, gerissene Transmissionsriemen oder gar erkrankte Menschen waren vor 150 Jahren Ursachen für eine „Energiekrise“, hätte es den Begriff bereits gegeben. Denn tierische und menschliche Muskelkraft, wenn möglich mechanisch unterstützt, trieben alle Produktionsprozesse an, ob im Handwerk, in der Landwirtschaft oder im Haushalt. Wie das Leben vor der Elektrifizierung im Blauen Ländchen aussah, zeigt das Regionalmuseum „Leben und Arbeiten“ auf ca. 1500 qm Ausstellungsfläche und öffnet dem Besucher mit seiner umfangreichen Sammlung den so wertvollen Blick in die Vergangenheit, in der das nachhaltige Leben – da alternativlos – reine Selbstverständlichkeit war. 
 

Vollzieht man z.B. den aufwändigen Herstellungsprozess eines einfachen Leinenhemdes aus Flachsfasern, versteht man nur zu gut dessen Wertschätzung als Kleidungsstück, das häufig so lange getragen wurde, bis das Leinen zu mürbe war, um es mit Flicken zu retten. Auch Schuhe trug man jahrelang, ein Paar für werktags, während die Sonntagsschuhe von der Konfirmation mindestens bis zur Hochzeit halten mussten. Die lose in Papiertüten verpackten Waren im Tante-Emma-Laden hinterließen keinen Müll und für Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten kannte die Hausfrau allerlei Methoden zur Haltbarmachung, denn schließlich musste auch im Winter für die Großfamilie ein nahrhaftes Essen auf dem Tisch stehen. 
 

So gibt es ganz viele Lebensbereiche der früheren Generationen, die im Regionalmuseum sehr anschaulich vermittelt werden. In den Werkstätten ist alles da, was Wagner, Schreiner, Schmied und die anderen Handwerker brauchten, um ein Werkstück von höchster Güte herzustellen mit dem Ziel der Langlebigkeit.
 

In älteren Besuchern weckt das Museum viele Erinnerungen an die Kindheit, vielleicht nicht immer die schönsten beim Blick in die Dorfschule, aber sicher sehr freudige beim Betrachten der Spielzeugvitrinen oder an den Spaß, den man bei der Heuernte in familiärer Gemeinschaft hatte. Für junge Generationen kann das Museum ein spannender Lernort sein, der die Lebensumstände der Urgroßeltern nachvollziehen lässt und zum Vergleich mit den eigenen anregen kann.

 

TIPP: Gruppen bis zu 50 Teilnehmer sind im Museum jederzeit - auch außerhalb der Öffnungszeiten - herzlich willkommen. Ein gemeinsames Kaffeetrinken oder Essen in der historischen Dorfkneipe rundet den Museumsbesuch ab.

 

 

und natürlich erfahren Sie auch, warum unsere Region „Blaues Ländchen“ heißt.

 

 

Öffnungszeiten

Montag - Freitag 

10.00 - 14.00

Donnerstag

10.00 - 17.00

Sonntag

13.30 - 17.00

Gruppen jederzeit nach Vereinbarung

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